Hunde Welpen
Welpen sind in erster Linie und vor allem anderen süß, niedlich und einfach nur zum lieb haben. Deshalb fällt es oft schwer ernst oder gar streng mit ihnen zu sein. Doch genau dass ist das non plus ultra wenn man später einen Hund haben möchte der auch macht was man ihm sagt. Der Grundstein muss im Welpenalter gelegt werden. Zwar wird der Hund, kommt er erstmal in die Pubertät, alles vergessen haben und seine Grenzen austesten. Doch nach und nach fällt ihm dass ehemals gelernte und gekonnte wieder ein.
Wer seinen Hund schon als Welpen hat, sollte diesen Vorteil auch ausnutzen. Vielen in Tierheimen abgegebenen Hunden fehlt eben diese Erziehung. Deshalb wurden sie für ihre ehemaligen Besitzer zur Last und zu einem nicht zu managenden Problem. Auch können Besitzer von Straßenhunden ein Lied davon singen wie schwer es ist einem Hund grundlegende Dinge beizubringen die er nie vorher gelernt hat.
Welpen sollen ihre Umgebung erkunden. Auch der Kontakt mit Artgenossen ist sehr wichtig und prägend. Wichtig dabei ist das es den oft zitierten „Welpenschutz“ nicht gibt. Dieser existiert einzig im Rudel. Bei fremden Hunden und flüchtig Bekannten ist der Welpe ein Hund wie jeder andere auch.
Es ist dabei nicht schlimm wenn der Hundewelpe mal unterworfen wird, wenn ihm seine Grenzen aufgezeigt werden und wenn andere Hunde gereizt auf ihn reagieren. Das gehört zum normalen Lernprozess dazu. Später in seinem Hundeleben wird er davon profitieren können, indem er eben nicht mit jedem Hund gleich umgeht, sondern auf die Signale genau achten wird.
Gerade bei der Anschaffung eines Hundewelpen ist wichtig, dass man sich vorher Gedanken gemacht hat wie der Hund in denn Alltag passt. Leider sieht man noch viel zu viele „Weihnachtsgeschenk-Hundewelpen“ die ein paar Monate später im Tierheim landen.
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